Rettet die Bienen!
Petition für den Schutz von Böden und Artenvielfalt.

Auf Österreichs Wiesen und Feldern wird es immer stiller: Biene, Vogel, Schmetterling & Co finden dort oft keine Lebensgrundlagen mehr. Oder sie finden erst gar keine Wiesen und Felder, weil die Bodenversiegelung in Österreich rasant voranschreitet. Stoppen wir dieses gigantische Insektensterben und schützen wir Böden, Artenvielfalt und Ökosystem!

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UNSERE INITIATIVE

Rudi Anschober

Insekten sind Pflanzenbestäuber, Schädlingsbekämpfer, tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei und sind Futter für andere Tiere. Immer weniger intakte Böden und naturbelassene Flächen führen dazu, dass Insekten zurückgedrängt, die Vielfalt immer stärker verringert wird und gefährden so unser Ökosystem und unsere Lebensgrundlagen. Stoppen wir das Sterben von Biene, Vogel, Schmetterling & Co!

Die Unterzeichner/innen dieser Petition fordern von Landesregierung, Bundesregierung und EU-Kommission die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenprogrammes für Artenvielfalt und Insektenschutz. Schwerpunkte sollen dabei eine schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes und ein Verbot von Bienengiften sein.

Darüber hinaus fordern wir europaweite Extensivierung der Landwirtschaft, massive Verringerung der Flächenversiegelung, massive Verringerung der Lichtverschmutzung und Förderung von Wildbestäubern sowie ein Vorbildprogramm von Land und Gemeinden beim Insektenschutz und Bewusstseinsbildungskampagnen in Schulen und der breiten Öffentlichkeit.

Die Forderungen im Detail

1. Schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes

Durch veränderte Zulassungsverfahren und einem Verbot von Bienengiften.

2. Europaweite Extensivierung der Landwirtschaft

Durch stärkere Kopplung der EU-Agrarsubventionen an ökologische Leistungen, durch verstärkte Förderung von Brachflächen sowie Biologischer Landwirtschaft, durch Abstimmung von Pflegemaßnahmen auf die Lebensraumansprüche von Zielarten – wie zum Beispiel ausgewählte Wildbienen- und Schmetterlingsarten – durch Förderung extensiver, insektenverträglicher Wirtschaftsweisen, durch eine geförderte Wiedererrichtung von Ökoinseln und die verstärkte Schaffung von Biotopverbünden.

3. Sorgsamer Umgang mit den Flächenreserven

Verminderung des Flächenverbrauchs auf maximal 2,5 ha/Tag in Österreich durch Verankerung landwirtschaftlicher Vorrangflächen, Vorschreibung von Ausgleichsflächen bzw. -maßnahmen, Nutzung von Industrie- und Gewerbebrachen für Betriebsansiedelungen bzw. für Dachbegrünung und Stellflächenrückbau, Errichtung einer bundesweiten Leerstandsdatenbank. Die Verlagerung der Flächenwidmungskompetenz auf eine übergeordnete Ebene und die Einhebung und faire Rückverteilung der Kommunalsteuer durch das Land soll geprüft werden.

4. Erhöhung der Artenvielfalt des Grünlands

Die Bewirtschaftung muss insektenfreundlicher werden, z.B. durch Belassen unbewirtschafteter Restflächen (Ziel 10 %), keine Förderung von Intensivwiesen, Verminderung des Stickstoffeintrags.

5. Verstärkte Bildung über Artenvielfalt

Sowohl an allen Schulen als auch für Landwirt/innen muss die Ausbildung über Funktion und Bedeutung der Artenvielfalt und Handlungsmöglichkeiten intensiviert werden, starke Öffentlichkeitsarbeit von Land und Bund über Artenvielfalt, Bodenschutz und die Macht des bewussten Konsums.

6. Mehr Natur im öffentlichen Raum

Öffentliche Grünflächen sollen insektenfreundlicher gestaltet und gepflegt werden: Mehr heimische Blühpflanzen in der Stadt. Massiver Ausbau der bienenfreundlichen Gemeinden, Vorbildprogramm auf Landesflächen.

7. Verbesserung des Pflegemanagements für Straßen- und Wegböschungen

Räumlich und zeitlich abgestimmte Pflege mit dem Ziel, die Blütenvielfalt für Insekten zu erhöhen. Umsetzung eines Vorbildprogrammes des Landes.

8. Weniger Lichtverschmutzung

Straßenleuchten sind auf LED umzurüsten, die Farbtemperatur sollte unter 3.000 Kelvin liegen und wenig Blauanteil aufweisen, vollständige Umsetzung der Initiative gegen Lichtverschmutzung des Landes in allen Bereichen.

9. Förderung von Wildbestäubern

Wildbestäuber sollen durch gezielte Pflegeprogramme gefördert werden, sowie durch Verbesserung der Nahrungsgrundlagen und des Nistplatzangebotes. Wildbienen sollen einen höheren Schutzstatus erhalten und in die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU aufgenommen werden.

10. Öffentlichkeitsarbeit

Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit über Sinn und Funktion von insektenfreundlichen Privatgärten, Schaffung insektenfreundlicher Schulgärten. Jährlicher Statusbericht der Landesregierung, in dem die Öffentlichkeit über die Entwicklung von Artenvielfalt und Flächenverbrauch informiert wird.

PROMINENTE STIMMEN

Prominente Stimmen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.

Promi Ooebluehtauf Ploberger

Karl Ploberger

Bio-Gärtner

Promi Ooebluehtauf Reichl

Rainer Raichl

Unternehmer

Promi Ooebluehtauf Welsermoest

Franz Welser-Möst

Dirigent

Promi Ooebluehtauf Lampert

Werner Lampert

Bio-Pionier

Lukas Hader

CEO Multikraft

Sarah Wiener mit Bienen

Sarah Wiener

Unternehmerin

Monika Langthaler

Monika Langthaler

Unternehmerin

Josef Penninger

Josef Penninger

Genetiker

Michael Rosenberger

Michael Rosenberger

Umweltsprecher der Diözese Linz

Pierre Jean Levassor

Pierre Jean Levassor

Wirt am Graben

Franz Maier

Franz Maier

Präsident des Umweltdachverbandes

Lukas Nagl

Lukas Nagl

Executive Chef Traunseehotels

Thomas Stockinger

Thomas Stockinger

Wirtesprecher Oberösterreich

Lukas Kienbauer

Lukas Kienbauer

Lukas Restaurant Schärding

Hanna Simons

Hanna Simons

Stv. Geschäftsführerin WWF Österreich

Gerhard Weissgrab

Gerhard Weissgrab

Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft

Martin Obermeir-Siegrist

Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche

Heimo Scheuch

Vorstandsvorsitzender Wienerberger AG

Simone Schneeeweiß

Obfrau ARCHE NOAH

Bernd Kajtna

Geschäftsführer ARCHE NOAH

Josef Limberger

Obmann Naturschutzbund OÖ

Franz Koll

Geschäftsführer bellaflora Gartencenter GmbH

FOTOWETTBEWERB

Der große #ooebluehtauf – Fotowettbewerb!

Seit April wurden unzählige Fotos zu Themen wie Stadtbiene, Schmetterling oder Blumenwiese eingereicht und jedes Monat prämiert. Die TeilnehmerInnen des Fotowettbewerbs haben die letzten sechs Monate dazu beigetragen, den Schutz von Böden und Artenvielfalt zum Thema zu machen. Daher vielen Dank an alle für die tollen Einsendungen. Die GewinnerInnen konnten sich über Gutscheine vom Imkerhof oder von wildeblumen.at freuen.

Die GewinnerIn / September 2019

Die GewinnerIn / August 2019

Die GewinnerIn / Juli 2019

Die GewinnerIn / Juni 2019

Die GewinnerIn / Mai 2019

Die GewinnerIn / April 2019

Thema: Bienenfutter

August Platz 1

1.Platz

Reinhold Wirlitsch
Kugeldistel – wunderschön und eine gute Bienenweide!

August Platz 2

2. Platz

Mizzi Bee
(Quelle: Facebook) Bei mir finden die Bienchen so viel Futter, dass sie kaum noch fliegen können…

August Platz 3

3.Platz

Astrid Miglar
(Quelle: Facebook) Herbstliche (Wild)Bienen-, Wespen… und Schmetterlingsfutterempfehlung: Fetthennen, Herbstastern, Thymian, uvm.

Thema: Wilde Ecken

August Platz 1

1.Platz

Albert Nouak
Wilde Ecken statt Unkrautjäten

August Platz 2

2. Platz

Franz Haindorfer
Rundums Haus ein Wildes Eck

August Platz 3

3.Platz

Judith Janowetz
Igel im Wilden Eck im Garten

Thema: Schmetterling

Juli Platz 1

1.Platz

garten_gisi
(Quelle: Instagram) Wer Schmetterlinge liebt muss auch Raupen mögen

Juli Platz 2

2. Platz

Monika Hinterhölzl
Schmetterlinge mögen auch Disteln – deshalb bitte welche stehen lassen

Juli Platz 3

3.Platz

Karin Wimmer
Ein Foto aus meinem Garten in Thalheim

Thema: Blumenwiesen

Juni Platz 1

1.Platz

Veronika Wörister
Blumenwiese in Rohrbach

Juni Platz 2

2. Platz

Susanna Witte
Wunderbares Naturrefugium im grenzenlosen Garten

Juni Platz 3

3.Platz

Helga Wirlitsch
Blumenwiese in Gelb

Thema: Stadtbiene

Mai Platz 1

1.Platz

Rotes Kreuz Linz Süd
(Quelle: Facebook, Rotes Kreuz Linz Süd)
Aus Liebe zur Biene

Mai Platz 2

2. Platz

Manuela Rabengruber
Kinderfreunde-Hort Ziegelstraße besucht Bienen in der Weingartshofstraße.

Mai Platz 3

3.Platz

Franz Sixtl
Stadtbienenhotel beim Design Center

Thema: Ich mache meinen Garten bienenfit

April Platz 1

1.Platz

sonn_drinn
(Quelle: Instagram)
Balkongarten

April Platz 2

2. Platz

Roland Schmuckenschlag
Die Blüte ist eine Malve, die wir aus Samen von der Arche Noah in Schiltern gezogen haben.
Die Bienen freut’s!

April Platz 3

3.Platz

Christina Schatz
Zukunftsträger: Der 11-jährige Leonhard aus Schwertberg wird bienenfit – das ist unsere Zukunft.

KONTAKT

Büro Landesrat Anschober

Promenade 37, 4021 Linz
T. 0732/77 20-120 73
lr.anschober@ooe.gv.at
www.anschober.at